Rückschau auf den Stier-Venus-Monat

Dieser Monat in doppelter Venus-Qualität war für mich tatsächlich sehr harmonisch und liebevoll, keine „Supergaus“ mehr: Die Geburtstage von 2 Stiergeborenen in der Familie (mein Sohn Arne und mein Enkel Mika). Ich bin jetzt 39 Jahre Vater und 10 Jahre Opa! Dann die Geburtstage auch zweier Stier-Geborender unter meinen langjährigen Freunden, die ich auf meine jetzt kommende Deutschlandreise auch besuchen werde. Hier haben sich zwei Freundschaften wiederbelebt! Der Frühling hat begonnen und ich habe diese Jahreszeit des natürlichen Erwachens hier in den südfranzösischen Cévennen sehr genießen können.

Herausragend war für mich diese Seite der SELBSTLIEBE, die ich erst jetzt „aus der Schublade“ geholt und hauptsächlich bedient habe. Ich merke, dass zu meiner Favoritenseite im Jahr der Venus wird. Es passt auch dazu, dass ich jetzt mehr denn je meinen Aszendenten Stier ausleben darf.

Überraschend ist für mich meine unerwartet  intensive Beschäftigung mit Teilhard de Chardin, auch einem Stier-Geborenen. Das Thema LIEBE und das „Ewig-Weibliche“ sind ein sehr zentrales Thema in seinem Leben und Werk.

Pfingst-Sonntag war für mich ein guter Abschluss dieses Seelen-Monats, auch mit dem erwachten Bewusstsein, dass der „Heilige Geist“ mit seiner Qualität von Liebe (Venus) und Weisheit (Sophia) doch weiblich ist, wir eigentlich von der „Heiligen Geistin“ sprechen müssten.

Pfingsten: Sophia und die Heilige Geistin

Es kann ja nicht stimmen, dass die christliche Trinität rein männlich besetzt ist: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Pfingsten gilt nach Weihnachten und Ostern als drittes großes christliches Fest, an dem 50 Tage nach Ostern der „Heilige Geist“ über die Jünger Jesu  kam und sie zu Aposteln einweihte. Sie konnten die Sprachen der Welt sprechen und gingen als Botschafter hinaus in die Welt, um die Menschen zum Christentum zu bekehren. Soweit – Sogut.

Was aber, wenn die Urchristen diesen GÖTTLICHEN GEIST gar nicht als männlich, sondern als weiblich gesehen haben? Viele weibliche Theologinnen interpretieren die Bibel so. Auch die Taube steht symbolisch für Sanftmut und Liebe, weibliche Eigenschaften.

Auf lateinisch heißt „Heiliger Geist“ „Spiritus sanctus“. Spiritus (siehe auch „Spiritualität“) ist als Geist eindeutig männlich. Doch im Griechischen war das entsprechende Bibelwort Wort noch Pneuma, eher neutral als Atem zu verstehen. Das ursprüngliche Hebräische Wort der Bibel im alten Testament  aber ist Ruah, ist weiblich und heißt die Weisheit oder die Seele.

So kann man Pfingsten ganz anders deuten, in einer feministischen Spiritualität sozusagen. Mutter Maria, die „Tochter der Erde und Königin des Alls“ (Pia Gyger) gebiert in Jesus den „ersten neuen Mann“ (Frtanz Alt), für den nicht Aggression das Mittel der Mannwerdung ist, sondern die Liebe. Der erste neue Mann, der die Liebe als Weg der Erlösung predigt. Das Chrsitentum ist eine Religion der Liebe – und damit im Wesen eine weibliche Spiritualität.  Maria ist die weibliche Gottheit, als Sophia die weibliche Liebe und Weisheit. Mutter Maria ist eine christliche Symbolgestalt für GAIA (und Venus ihre Tochter).

So kann Pfingsten in ein Erleuchtungs- und Einweihungsfest für die Rückkehr der Göttin Mutter werden, die ihren Platz neben Gott Vater wieder einnimmt. Und zu Jesus gesellt sich Venus. (Es ist alles eine Frage unseres Bewusstseins!)

Das neue Zeitalter

Das hier besprochene Buch gehört in die Reihe meiner Bücher über Teilhard de Chardin. Der Autor Günther Schiwy ist ein ausgewiesener (deutschsprachiger) Kenner der Werke Teilhard de Chardins, auf den sich viele „New-Age-Autoren“ berufen haben, als sie in den 80er Jahren das „Wassermann-Zeitalter“ ausgerufen haben. Teilhard sah auch eine neue Zeit gekommen, die Zeit für eine Erneuerung des Christentums.

Das Spannende an diesem Buch ist, dass hier ein „Anhänger“ von Teilhard de Chardin mit dem New-Age sympatisiert! Günther Schiwy sieht im Zusammenwirken die Chance für eine neue Spiritualität, die auch die Christen mit einbezieht. Er wirbt für den Brückenbau und die Erneuerung im Geiste Teilhard de Chardins.

> Mehr in meiner Buchbesprechung

 

 

GELD im Archetyp Stier-Venus

 

Nach dem gestern besprochenen Buch von Dahle / Lindau „OMEGA – Im inneren Reichtum ankommen“ will ich ab jetzt Monat für Monat das Thema Geld und Reichtum zu den einzelnen der 12 Archetypen und Grundqualitäten der Seele besprechen.

Die Seelenqualitäten von Stier-Venus:
Selbstwert – Verwurzelung – Sinnenfreude

Der Bezug dieser Seelenqualitäten zu Geld ist schnell erkennbar:

  • Wer ein Mangel an Selbstwert hat, wird sich immer „unter Wert“ verkaufen.
  • Wer nicht wirklich im irdischen Leben verwurzelt ist, der wird Geld nicht als Mittel der Erdung verstehen. Der gesunde Umgang mit Geld erdet.
  • Und wer Geld zu 80% ausgibt, um fixe Kosten, Steuern um „Kampf ums Überleben“ ausgibt – sich mit Geld nicht leistet, seine Sinnesfreuden (durch Reisen z.B.) zu steigern, der wird auch hier seiner sinnenfreudigen Seele vieles vorenthalten.

„GELD im Archetyp Stier-Venus“ weiterlesen

Im Zeichen des Stiers: Reichtum und Fülle

DAS BUCH zum Seelen-Monat Stier ist für mich das Gemeinschaftswerk der beiden Erfolgsautoren Ruediger Dahlke (Tierkreiszeichen Löwe) und Veit Lindau (Tierkreiszeichen Stier) zum Thema innerer Reichtum.  Beide haben schon beachtliche spirituelle Bücher zum Thema Geld heraus gegeben. Und nun noch ein gemeinsames Werk, was alles bisherige „in den Schatten stellt“. Die Kernidee des Buches ist „eigentlich“ leicht nachzuvollziehen:

Nachhaltiger äußerer Reichtum setzt (nach dem Gesetz der Anziehung) inneren Reichtum voraus. So weit – so gut. Wie aber zeigt sich innerer Mangel. Was fehlt bei innerem Mangel und wie ist dieser auszugleichen? 

Die Antwort ist auch leicht nachzuvollziehen – wenn auch nicht leicht umzusetzen: Wir sind innerlich erfüllt und leben in innerlicher Erfüllung, wenn alle unsere Seelenqualitäten erlöst und ausgeglichen sind. Das ist aber nichts für ein Wochenendworkshop, sondern eher eine Lebensaufgabe. Es bedarf mindestens einem Jahrestraining über die 12 Seelen-Monate und Urbilder der Seele („Archetypen“). Die beiden Schaubilder „von der Kartoffel zum Kreis“ verdeutlichen diese innere Entwicklung zur Erfüllung:

Die unausgefüllte Kartoffel (als Symbol für Mangel und Unausgeglichenheit):

… und der ausgefüllte Kreis (als Symbol für innere Fülle):

Mehr in meiner > Buchbesprechung

10 Jahre Opa!

Mein ältester Enkel Mika wird heute 10 Jahre alt:
Mit anderen Worten: Ich bin seit 10 Jahren Opa.

Mika ist ein Stiergeborener, sein Vater (mein Sohn Arne) ist ein Stiergeborener. Meine älteste Freundin Ute und mein ältester Freund Felix sind Stiergeborene. Das ist doch auffällig, oder?

Gaia – Portrait einer Göttin

Coverbild des Buches von Manfred Ehmer

Ich habe das Buch schon vor einiger Zeit mit Begeisterung gelesen – aber irgendwie war die Rezension noch nicht dran, in den letzten Tagen war es dann doch ganz hoch gerutscht als „das Nächste“. Heute früh habe ich es noch einmal quergelesen, um es mir wieder ganz präsent zu machen. Dann wird mir bewusst, dass heute Tag der Erde ist. Wieder so eine Synchronizität! Na, einen besseren Tag hätte das Buch sich für die Besprechung gar nicht aussuchen können! „Gaia – Portrait einer Göttin“ weiterlesen

Tag von Mutter Erde

Mutter Erde – die Blaue Perle

Wir stellen und die Erde immer als braun vor – vom Weltall aufgenommen ist sie blau: Diesen bauen Schein verleiht ihr das WASSER und die LUFT (korrekter die Athmosphäre). Ein wirkliches Juwel im Kosmos. Das ist unsere Heimat, das ist Mutter Erde!

Wir müssen unterscheiden zwischen der Erde als PLANET und der Erde als ELEMENT: Die Erde als Boden und Materie ist sicher braun, die Natur, ihre „Fellhaare“, ist grün.  Doch die Erde als geistig-energetisches Wesen hat eine blaue Aura. Im Erdinneren ist die Erde feuerrot und heiß. Mutter Erde umfasst natürlich alle 5 Elemente: Feuer, Erde, Wasser, Luft und Äther.

Es ist sicher kein Zufall, dass der Tag von Mutter Erde in den Venus-Monat des Tierkreiszeichens STIER fällt. In diesem Seelen-Monat ist VENUS mit der ERDE verbunden. „Tag von Mutter Erde“ weiterlesen

Pierre Teilhard de Chardin

Heute morgen ist mir wieder etwas Wundervolles passiert: Ich habe mit der Spirituellen Zeitung „Tattva Viveka“ vereinbart, einen zweiteiligen Artikel zu  Teilhard de Chardin für die Veröffentlichung im Herbst zu schreiben. In den letzten Wochen habe ich mir eine gute Bibliothek von Primär- und Sekundärliteratur zu ihm angelegt. Heute Morgen kam der Impuls: Ich sollte jetzt anfangen zu schreiben! Also ob ich es geahnt hätte: Ich schaute gleich nach, wann Teilhard geboren ist, was für ein Tierkreiszeichen er ist. Die Antwort: am 1. Mai 1881 – also ein Stier-Geborener!  Und heute beginnt der Seelenmonat Stier. Den ersten Teil des Artikels (Leben – Werk – Wirkung) werde ich wohl in diesem Seelen-Monat Stier fertig stellen. [Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass STIER mein ASZENDENT ist?]

Ich wundere mich immer noch über die Wunder des Lebens. Doch solche Synchronizitäten passieren „am laufenden Band“, wenn man im Rhythmus seiner Seele schwingt! „Pierre Teilhard de Chardin“ weiterlesen